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Wie Sie die Probezeit meistern können: Der erste Eindruck zählt!
Wie Sie die Probezeit meistern können: Der erste Eindruck zählt!

Ein neuer Job? Juhu! Ist der Vertrag unterschrieben, erwartet Sie ein neuer, aufregender Arbeitsalltag und die "berühmt-berüchtigte" Probezeit.  Seit der Pandemie werden Probezeiten nun auch remote erlebt, doch die Strategien zum Erfolg bleiben ähnlich.  Hier sind unsere Tipps, wie Sie Ihre Probezeit im Büro oder aus der Ferne erfolgreich meistern können!

 

 

  1. Höflichkeit und Pünktlichkeit sind das A und O

    Sympathiepunkte sammelt man leicht, indem man sich die Namen der Kollegen merkt, mit einem sympathischen Lächeln und pünktlichem Auftreten im Büro oder zu einem Meeting. Achten Sie auf ein gepflegtes Äußeres und auf passende Kleidung (Firmen-Dresscode).

    Tipp für remote Arbeiter: Auch hier gilt, pünktlich online zu sein. Testen Sie Ihre Technologie im Voraus, damit alles so funktioniert, wie es soll. Arrangieren Sie Ihr Home-Office so, dass Sie bei möglichen ersten Video-Meetings professionell wirken.


     
  2. Ein gleiches Maß an Engagement und Zurückhaltung zeigen

    Eine schnelle Auffassungsgabe und Lernbereitschaft werden bei Vorgesetzten bemerkt und geschätzt. Hier aufpassen, denn auch wenn Sie am liebsten sofort loslegen und Ihr Engagement gleich beweisen wollen, halten Sie sich lieber noch ein wenig zurück.Das Einbringen von neuen Ideen und Vorschlägen wird eher akzeptiert und begrüßt, nachdem eine gewisse Einarbeitungszeit stattgefunden hat.

    Tipp für remote Arbeiter: Versuchen Sie, früh an Meetings teilzunehmen, um sich ein paar zusätzliche Minuten mit anderen Teilnehmern zu sichern, die ebenfalls früh einsteigen. Beteiligen Sie sich aktiv an der Kommunikation, stellen Sie Fragen und nehmen Sie an Gruppenchats teil. Konzentrieren Sie sich ebenfalls darauf, E-Mails, Textnachrichten und Telefonanrufe umgehend zu beantworten, auch wenn es nur darum geht, den Empfang zu bestätigen.


     
  3. Durch Beobachtung dazulernen

    Oft werden Sie sich am Anfang als stiller Beobachter fühlen, das ist normal. Nutzen Sie die Gelegenheit, von Ihren Kollegen zu lernen, beobachten Sie, wie sie Telefongespräche führen, mit Kunden kommunizieren oder Meetings leiten.

    Tipp für remote Arbeiter: Auch in virtuellen Meetings können Sie durch Beobachtung und Zuhören der Interaktionen und Fragen Ihrer Kollegen eine Menge lernen.  Achten Sie darauf, Ihr Mikrofon während der Meetings stumm zu schalten, damit Sie den Redner nicht ablenken.


     
  4. Kontakte knüpfen

    Erfolgreiches Selbstmarketing in der Probezeit führt zu einem positiven Eindruck, der auch zu Ihrem Chef durchdringen wird. Durch Networking erhalten Sie nicht nur einen Einblick in die Arbeitsweise des Unternehmens, sondern machen bereits die ersten Schritte, um sich im Kreis Ihrer zukünftigen Kollegen zu etablieren. Zeigen Sie Eigeninitiative und stellen Sie sich in der Kaffeeküche oder in der Pause vor, organisieren Sie vielleicht einen After-Work-Drink mit Kollegen. Sie erfahren zugleich, wer der richtige Ansprechpartner für bestimmte Themen ist und können so effizienter arbeiten.

    Tipp für remote Arbeiter: Auch hier können Sie proaktiv sein. Stellen Sie sich in virtuellen Chatrooms vor oder erstellen Sie eine Gruppe speziell für die Kollegen, mit denen Sie direkt zusammenarbeiten werden.  Gerne können Sie auch ein virtuelles Treffen nach der Arbeit organisieren.


     
  5. Feedback begrüßen

    Warten Sie nicht bis zu Ihrer letzten Woche, um Feedback einzuholen. Tauschen Sie sich regelmäßig mit Ihrem Vorgesetzten und Ihren Kollegen darüber aus, wie Sie sich bislang geschlagen haben. Auf diese Weise können gegenseitige Erwartungen erfüllt werden.

    Tipp für remote Arbeiter: Auch von zu Hause aus können Sie durch regelmäßige Videogespräche oder Anrufe mit Ihrem Chef Fortschritte feststellen. Die ersten Eindrücke auf beiden Seiten sollten nach dem ersten Monat besprochen werden. Was ist bisher gut gelaufen? Wo gibt es Verbesserungspotenzial?


     
  6. Die Regeln kennen: Der Extra-Tipp!

    Die Dauer der Probezeit für Arbeiter und Angestellte kann nach Allgemeinem Bürgerlichem Gesetzbuch (ABGB) bzw. nach Angestelltengesetz (AngG) maximal 1 Monat betragen.
  •  Krankentage während der Probezeit: Jeder kann einmal krank werden, auch in der Probezeit. Zu beachten ist jedoch, dass das Gehalt erst nach einer 4-wöchigen Anwesenheit gezahlt wird, selbst wenn es Fehltage gibt. Die Probezeit verlängert sich nicht um die Anzahl der krankheitsbedingten Fehltage.
     
  • Kündigung während der Probezeit: Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer können das Arbeitsverhältnis während der Probezeit mit einer Frist von zwei Wochen kündigen.
     
  • Urlaub während der Probezeit: Obwohl es nicht empfehlenswert ist, während der Probezeit Urlaub zu nehmen, haben prinzipiell alle Mitarbeiter ein Anrecht darauf. Falls Sie bereits freie Tage geplant haben, sollten Sie Ihren Chef rechtzeitig darüber informieren, damit Ihre Termine berücksichtigt werden können.

     

Letztlich geht es in der Probezeit nicht nur darum, Ihren Wert für den Arbeitgeber zu beweisen, sondern der Job sollte auch Ihren beruflichen Erwartungen entgegenkommen. Mit unseren Tipps in der Tasche sind Sie bestens für die nächste Herausforderung gewappnet. Vielleicht finden Sie hier Ihren perfekten Einstieg

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